So schützen wir in Kaufbeuren mit der Periimplantitisbehandlung Ihre Zahnimplantate
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Sie haben viel in Ihren neuen Zahnersatz auf Implantaten investiert. Doch in den vergangenen Wochen blutete immer mal wieder das Zahnfleisch um das Implantat? Oder eine gerötete Stelle schmerzt plötzlich? Nehmen Sie diese Anzeichen ernst, es könnte sich um eine Periimplantitis handeln:
- Die Periimplantitis ist eine chronische Entzündung des Gewebes und Knochens um ein Zahnimplantat.
- Sie entsteht unter anderem durch Bakterien, die sich in den schwer zugänglichen Bereichen um das Implantat festsetzen.
- Bleibt die Entzündung unbehandelt, baut sich der Knochen um das Implantat ab. Das kann den Halt Ihres Implantates gefährden.
Die gute Nachricht: Mit einer gezielten Periimplantitistherapie können wir die Entzündung meist stoppen und Ihre Implantate retten. Entscheidend ist, dass wir frühzeitig handeln.

„Es kann sehr belastend sein, nach einer Implantatbehandlung mit Komplikationen konfrontiert zu werden. Deshalb setzen wir alles daran, Ihre Zahnimplantate mit einer frühzeitigen, gezielten Therapie zu schützen und langfristig zu erhalten.“
Was passiert bei einer Periimplantitis?
Eine Periimplantitis ist eine chronische Entzündung, die das Gewebe und den Knochen um ein Zahnimplantat betrifft. Sie ähnelt in ihrem Verlauf einer Parodontitis, der Entzündung des Zahnhalteapparates, weist jedoch einige Besonderheiten auf:
- Während bei der Parodontitis die Entzündung einen natürlichen Zahn betrifft, liegt das Problem bei der Periimplantitis am Übergang zwischen Implantat und Zahnfleisch.
- Dieser Bereich ist besonders anfällig, da Bakterien an dem künstlichen Material besser haften.
- Allerdings reagiert das Immunsystem hier schneller als bei körpereigenem Material. Die Entzündung breitet sich zügiger aus.
Eine unbehandelte Entzündung kann nicht nur den Halt des Implantates gefährden, sondern auch schmerzhaft sein und Ihre Lebensqualität einschränken.
Symptome rechtzeitig erkennen
Die Periimplantitis beginnt oft schleichend, zunächst mit einer Entzündung des Zahnfleisches, ähnlich wie bei einer Parodontitis. Ohne Behandlung kann sich diese jedoch schnell ausbreiten.
Typische Symptome sind:
- Rötungen oder Schwellungen am Zahnfleischrand rund um das Implantat.
- Blutungen beim Zähneputzen oder beim Essen.
- Unangenehmer Mundgeruch oder ein komischer Geschmack, der auch nach dem Reinigen bestehen bleibt.
- Weniger Geschmacksempfinden.
- Schmerzen oder Druckempfindlichkeit im Bereich des Implantates.
Risikofaktoren für eine Periimplantitis
Die Hauptursache für Periimplantitis sind bakterielle Beläge, die sich am Implantathals und im umliegenden Gewebe festsetzen. Weitere Risikofaktoren:
- Rauchen: Nikotin verengt die Gefäße. Dadurch ist die Durchblutung vermindert und das Immunsystem kann schlechter gegen Entzündungen vorgehen.
- Bestehende Parodontitis: Eine unbehandelte Zahnfleischentzündung kann auf die Implantatregion übergreifen.
- Systemische Erkrankungen: Krankheiten wie Diabetes, Multiple Sklerose, rheumatische Erkrankungen oder ein geschwächtes Immunsystem erhöhen das Risiko.
Wie lässt sich eine Periimplantitis verhindern? Der beste Schutz ist eine regelmäßige Kontrolle und Professionelle Zahn- und Implantatreinigung (PZIR). Bei der Kontrolle erkennen wir frühzeitig Warnzeichen und können eingreifen, bevor etwas passiert. Und die PZIR entfernt Bakterien auch an schwer zugänglichen Stellen, die Sie zu Hause kaum erreichen können. Hier erfahren Sie mehr:

Periimplantitis behandeln: Je früher, desto besser
Der exakte Ablauf einer Periimplantitistherapie richtet sich nach dem Stadium der Entzündung und der Erreichbarkeit des Implantates. Unser Ziel ist es, die Entzündung zu stoppen, das Gewebe zu stabilisieren und das Implantat langfristig zu erhalten.
Frühstadium: Schonende Reinigung und Desinfektion
Im Anfangsstadium der Periimplantitis konzentrieren wir uns darauf, bakterielle Beläge sorgfältig zu entfernen. So kann sich das Gewebe beruhigen und Entzündungen können abklingen:
- Tiefenreinigen mit dem EMS PERIOFLOW®: Mit einem Gemisch aus Luft, Pulver auf Glycinbasis und Wasser sowie den speziellen Nozzle-Düsen säubert das Gerät Parodontaltaschen, Implantatoberflächen sowie Zahnzwischenräume. Dabei schont es das umliegende Gewebe.
- Antibakterielle Maßnahmen: Bei Bedarf setzen wir spezielle desinfizierende Lösungen oder medikamentöse Einlagen ein, um die Entzündung direkt zu bekämpfen.
- Tipps zur Pflege daheim: Wir erklären Ihnen, wie Sie die betroffenen Bereiche zu Hause optimal reinigen können, um die Heilung zu unterstützen.Sie erhalten Produktproben von uns, und wir bestimmen die richtige Größe der Interdentalbürstchen. Wichtig: Nach der Behandlung schwillt das Zahnfleisch ab. Sie benötigen dann für die Reinigung der Zwischenräume meist dickere Interdentalbürstchen.
Fortgeschrittenes Stadium: Chirurgische Maßnahmen
Wenn sich die Entzündung bereits auf den Kieferknochen ausgedehnt hat, können chirurgische Eingriffe notwendig werden. In diesem Fall arbeiten wir eng mit spezialisierten Implantologen in der Region zusammen:
- Bindegewebetransplantat: Hiermit kann der Implantologe das Gewebe rund um das Implantat zur Stabilisierung abdichten und verdicken.
- Knochenaufbau: Bei stärkerem Knochenverlust baut der Implantologe so verlorene Substanz wieder auf, um das Implantat zu stabilisieren.
Nachsorge: Langfristiger Schutz für Ihre Implantate
Eine engmaschige Nachsorge mit zwei bis drei Terminen pro Jahr ist entscheidend, um das Implantat langfristig zu schützen.
Dazu zählen
- regelmäßige Kontrolltermine in unserer Praxis sowie
- eine Professionelle Implantatreinigung durch unser Prophylaxeteam.
Eine rechtzeitige Behandlung sichert Ihre Implantate und Ihre Gesundheit. Handeln Sie jetzt und vereinbaren Sie direkt Ihren Termin:
Antworten auf häufige Fragen zur Periimplantitistherapie
Was kostet die Behandlung der Periimplantitis?
Die Kosten richten sich nach dem Stadium der Entzündung und den notwendigen Therapiemaßnahmen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen diese Kosten in der Regel nicht. Ob Ihre private (Zahnzusatz-)Versicherung sich an den Kosten beteiligt, entscheidet Ihr gewählter Tarif.
Nach einer ersten Untersuchung können wir Ihnen einen exakten Kostenplan erstellen.
Zusatzversicherung
Für alle gesetzlich Versicherten, die sich zusätzlich absichern möchten, gibt es eine Übersicht der besten Zahnzusatzversicherungen in der Waizmann Tabelle
Ist eine Periimplantitis heilbar?
Im Frühstadium können wir die Periimplantitis meist vollständig stoppen, und das Gewebe kann sich stabilisieren. In fortgeschrittenen Fällen ist das Ziel der Behandlung, die Entzündung zu kontrollieren und den Zustand des Implantates zu stabilisieren.
In beiden Fällen ist eine dauerhafte und engmaschige Nachsorge entscheidend für den langfristigen Erfolg.
Wie lange dauert eine Periimplantitisbehandlung?
Die Dauer der Behandlung hängt vom Fortschritt der Entzündung ab. Eine Therapie im Frühstadium, die hauptsächlich aus einer gründlichen Reinigung und antibakteriellen Maßnahmen besteht, kann in zwei bis drei Sitzungen abgeschlossen sein. Bei fortgeschrittenen Fällen, die chirurgische Eingriffe erfordern, erstreckt sich die Behandlung über mehrere Termine, inklusive der Nachsorge.
Haben Sie weitere Fragen zur Periimplantitis? Vereinbaren Sie einen persönlichen Termin in unserer Praxis in Kaufbeuren: