Bruxismus-Behandlung in Kaufbeuren:
Schutz vor nächtlichem Knirschen und Pressen
Sprechzeiten
MO | 08 – 12 Uhr | 14 – 18 Uhr |
DI | 08 – 12 Uhr | 15 – 19 Uhr |
MI | 08 – 12 Uhr | 14 – 18 Uhr |
DO | 08 – 12 Uhr |
FR | 08 – 12 Uhr |
Während Sie nachts zur Ruhe kommen möchten, stehen Ihre Zähne unter Stress. Unbewusst pressen viele Menschen ihre Zähne so stark aufeinander, dass der Kiefer verspannt und die Zahnhartsubstanz leidet. Die Folge: abgeschliffene Zähne, Schmerzen im Kiefer und Nacken oder Kopfschmerzen am Morgen. Häufig bleibt das Zähneknirschen – auch Bruxismus genannt – lange unbemerkt.
Wir nehmen uns Zeit für eine präzise Diagnose. Mit einer individuell angepassten Knirscherschiene schützen wir Ihre Zähne und entlasten die Zähne und das Kiefergelenk. Denn nur, wer entspannt schläft, kann erholt aufwachen.
Das können Sie von unserer Bruxismus-Behandlung erwarten:
- Schutz vor Zahnschäden: Ihre Zähne bleiben gesund, auch bei nächtlichem Knirschen.
- Linderung von Schmerzen: Kopfschmerzen und Verspannungen reduzieren sich deutlich.
- Entspannung für den Kiefer: Weniger Druck auf die Kiefermuskulatur bringt spürbare Entlastung.
- Mögliche Bisshebung: Bei Bedarf passen wir Ihren Biss an, um Fehlbelastungen langfristig zu korrigieren.
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Wir arbeiten eng mit Physiotherapeuten und Osteopathen zusammen, um eine ganzheitliche Bruxismus-Therapie zu gewährleisten. Bei starker CMD kann auch eine kurzzeitig unterstützende medikamentöse Therapie zielführend sein.

„Nächtliches Zähneknirschen ist ein Warnsignal Ihres Körpers. Mit einer individuell angepassten Knirscherschiene behandeln wir die Symptome. Und mit einer sorgfältigen Diagnose gehen wir den Ursachen auf den Grund. Damit Ihre Zähne gesund bleiben und Ihr Körper endlich zur Ruhe kommt.“
Ursachen: Warum knirschen wir mit den Zähnen?
Vielleicht haben Sie es selbst schon bemerkt: Nächtliches Zähneknirschen tritt oft in stressigen Phasen auf. Stress und emotionale Belastungen zählen zu den häufigsten Auslösern. Der Körper verarbeitet die innere Anspannung im Schlaf, indem er unbewusst die Kiefermuskulatur aktiviert. Das Ergebnis? Knirschende oder zusammengepresste Zähne. Die Metapher „sich durch das Leben beißen“ wird in solchen Situationen leider real.
Doch nicht nur Stress ist schuld am Bruxismus. Die Ursachen von Zähneknirschen sind vielfältig, und oft greifen mehrere Faktoren ineinander:
- Fehlstellungen im Kiefer: Ungleichmäßige Bissverhältnisse oder ein Zwangsbiss können die Kiefermuskulatur dauerhaft reizen.
- Schlafstörungen: Bruxismus tritt häufig bei Menschen mit unruhigem Schlaf oder mit Atemaussetzern (Schlafapnoe) auf.
- Medikamente: Bestimmte Medikamente, wie Antidepressiva oder Neuroleptika, können Zähneknirschen begünstigen.
Gut zu wissen: Auch scheinbar harmlose Gewohnheiten, wie das Kauen auf Kugelschreibern oder das Nägelkauen, können die Kiefermuskulatur überfordern und das Knirschen verstärken.
Haben Sie den Verdacht, dass Sie nachts mit den Zähnen knirschen? Vereinbaren Sie direkt einen Termin, und schützen Sie Ihre Zähne und Gesundheit:
Bruxismus: Woran erkennen Sie Zähneknirschen?
Morgens müde aufwachen, obwohl die Nacht eigentlich ruhig war? Kopfschmerzen direkt nach dem Aufstehen, eine verspannte Nackenmuskulatur oder ein schmerzender Kiefer? Diese Beschwerden unterschätzen viele Menschen, dabei sind sie typische Anzeichen von nächtlichem Zähneknirschen.
Bruxismus wirkt oft im Verborgenen. Viele Betroffene merken jahrelang nichts davon, bis es zu sichtbaren Zahnschäden kommt. Doch Ihr Körper sendet Warnsignale, die Sie ernst nehmen sollten.
Häufige Symptome von Bruxismus
- Abgeschliffene Zähne: Ihre Zahnflächen wirken flacher oder uneben. Immer wieder splittert ein kleines Stück Schmelz ab, und es kommt zu Rauigkeiten auf der Zahnoberfläche.
- Kieferschmerzen: Besonders morgens oder nach längerem Kauen spürbar.
- Kopfschmerzen: Spannungskopfschmerzen direkt nach dem Aufwachen.
- Verspannungen: Primär im Nacken-, Schulter- und Gesichtsbereich.
- Geräusche beim Schlafen: Manche Betroffene knirschen so laut, dass andere dies hören.
- Eingeschränkte Mundöffnung: Bei starker Belastung kann der Kiefer blockieren.
Tipp: Regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt helfen dabei, erste Anzeichen früh zu erkennen.
Erkennen Sie sich in diesen Symptomen wieder? Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, ob nächtliches Zähneknirschen die Ursache ist. Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis:

Welche Folgen hat nächtliches Zähneknirschen?
Was nachts unbemerkt beginnt, kann langfristig sichtbare Spuren hinterlassen. Bruxismus belastet Ihre Zähne, Ihren Kiefer und sogar Ihren gesamten Körper. Oft bleiben die Auswirkungen lange unbemerkt, bis es zu schmerzhaften Beschwerden oder sichtbaren Schäden kommt.
Diese Folgen können bei unentdecktem Zähneknirschen auftreten:
- Zahnschäden: Abgeschliffene Kauflächen, Risse im Zahnschmelz oder sogar abgebrochene Zähne.
- Kiefergelenkprobleme: Dauerhafte Fehlbelastungen können zu einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD) führen.
- Kopfschmerzen: Spannungskopfschmerzen, die häufig morgens oder nach längerem Sprechen oder Kauen auftreten.
- Verspannungen im ganzen Körper: Besonders im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich.
- Schlafstörungen: Häufig wachen Betroffene unruhig auf, ohne zu wissen, warum.
Je früher wir Bruxismus erkennen, desto besser können wir die Folgen verhindern. Schon eine individuell angepasste Knirscherschiene kann Ihre Zähne und Kiefermuskulatur effektiv entlasten.
Bruxismus oder CMD – was steckt hinter Ihren Beschwerden?
Viele Patienten fragen uns: „Ist nächtliches Zähneknirschen dasselbe wie eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)?“ Die Antwort lautet: Nein, aber die beiden Phänomene hängen eng zusammen:
- Bruxismus bezeichnet das unbewusste Knirschen oder Pressen der Zähne, meist nachts. Häufige Auslöser sind Stress, Schlafstörungen oder Fehlstellungen im Kiefer. Dabei liegt der Fokus auf den Symptomen in der Muskulatur und den Zähnen.
- CMD (craniomandibuläre Dysfunktion) hingegen betrifft das gesamte Kiefergelenk. Eine CMD ist eine funktionelle Störung, die neben Knirschen und Pressen oft mit Kieferknacken, eingeschränkter Mundöffnung und Schmerzen im Kopf-, Nacken- und Rückenbereich einhergeht.
Gut zu wissen: Viele CMD-Betroffene leiden auch unter Bruxismus – aber nicht jeder Knirscher hat automatisch eine CMD. Deshalb ist eine genaue Diagnose entscheidend.
Mehr zur CMD und ihrer Behandlung finden Sie hier:
Bruxismus-Therapie: So behandeln wir Zähneknirschen
Wenn Sie unter nächtlichem Zähneknirschen leiden, hilft oft eine einfache Maßnahme: eine individuell angepasste Schiene gegen Zähneknirschen (Knirscherschiene). Diese Schiene schützt Ihre Zähne, entlastet den Kiefer und reduziert Schmerzen. Zusätzlich können Entspannungstechniken und Physiotherapie oder Osteopathie helfen, Ihre Beschwerden langfristig zu lindern.
So erhalten Sie Ihre Bruxismus-Schiene
- Sorgfältige Diagnose:
Zunächst untersuchen wir, ob Sie unter nächtlichem Zähneknirschen oder Pressen leiden und welche Beschwerden damit verbunden sind. Mit dem sogenannten CMD-Screening nach Ahlers klären wir Anzeichen einer möglichen CMD ab. - Anfertigen Ihrer Knirscherschiene:
In Zusammenarbeit mit einem regionalen Meisterlabor fertigen wir eine maßgeschneiderte Knirscherschiene an. Die Schiene passt perfekt zu Ihrer Zahn- und Kieferstruktur und lässt sich beim Schlafen problemlos tragen. - Nachsorge und Anpassung:
Ihre Knirscherschiene bringen Sie zu Ihren halbjährlichen Kontrollterminen mit. Wir prüfen den Sitz und reinigen die Schiene. Sollten sich Ihre Beschwerden verändern, passen wir die Schiene an.
Wichtig: Nach jedem Termin beim Physiotherapeuten oder Osteopathen kommen Sie bitte zu uns in die Praxis. Wir kontrollieren die Schiene und passen den Sitz durch Einschleifen der Schiene an. Passiert dies nicht, verharren Sie immer in der pathologischen Position, und es kann sich nichts verbessern.
Wann ist eine Bisshebung sinnvoll?
Manchmal reicht eine einfache Knirscherschiene nicht aus, um den Kiefer dauerhaft zu entlasten. In solchen Fällen kann eine Bisshebung helfen. Aber was bedeutet das genau?
Bei einer Bisshebung verändern wir den Abstand zwischen Ober- und Unterkiefer minimal und erhöhen die Zähne in einem gesunden Verhältnis zur Zahnbreite – so wie es einmal war. Das Ziel: eine ausbalancierte, entspannte Kieferposition zu erreichen. Das geschieht durch eine speziell angepasste Schiene, durch zahntechnische Maßnahmen (wie den Aufbau bestimmter Zähne mit einem gefrästen Langzeitprovisorium) oder durch eine kombinierte Therapie aus beiden Varianten.
Eine Bisshebung ist hauptsächlich dann sinnvoll, wenn
- Ihre Zähne bereits stark abgeschliffen sind,
- Sie unter Kiefergelenkproblemen und einer Bewegungseinschränkung der Halswirbelsäule (HWS) oder unter einer CMD leiden,
- Ihre Kiefermuskulatur dauerhaft verspannt ist und ein schmerzhaftes Knacken vorliegt.
Die Entscheidung für eine Bisshebung treffen wir immer gemeinsam mit Ihnen. So sorgen wir dafür, dass Ihre Zähne gesund bleiben und Ihre Beschwerden spürbar nachlassen.
Bruxismus-Therapie: Physiotherapie und Entspannung
Bei Bedarf arbeiten wir eng mit Physiotherapeuten, Osteopathen und Orthopäden zusammen. Denn auch eine Skoliose in der Wirbelsäule kann Probleme im Kiefergelenk verursachen.
Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit hilft, Verspannungen im gesamten Körper zu lösen und so langfristig für mehr Entspannung zu sorgen.
Möchten Sie Ihre Zähne und Ihre Kiefermuskulatur entlasten? Wir beraten Sie individuell und finden gemeinsam die passende Lösung. Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis in Kaufbeuren: