Ihre Zahnarztpraxis für Kinder in Kaufbeuren:
Vom ersten Besuch bis ins Teenageralter
Sprechzeiten
MO | 08 – 12 Uhr | 14 – 18 Uhr |
DI | 08 – 12 Uhr | 15 – 19 Uhr |
MI | 08 – 12 Uhr | 14 – 18 Uhr |
DO | 08 – 12 Uhr |
FR | 08 – 12 Uhr |
Der erste Zahnarztbesuch eines Kindes ist oft aufregend: für die Kleinen genauso wie für die Eltern. In unserer Zahnarztpraxis in Kaufbeuren sorgen wir dafür, dass dieser Moment positiv in Erinnerung bleibt. Unsere wichtigste Zutat? Sorgfalt. Mit Geduld, Einfühlungsvermögen und einem offenen Ohr für Ihr Kind schaffen wir eine vertrauensvolle Basis. Denn gesunde Zähne beginnen mit einem guten Gefühl – von Anfang an.
Unser Angebot in der Kinderzahnheilkunde:
- Zahnvorsorge ab dem ersten Milchzahn: Wir erkennen Karies und Zahnfehlstellungen frühzeitig.
- Kindgerechte Behandlung: Behutsam, ohne Angst und in einer vertrauensvollen Atmosphäre mit spezieller Kinderecke im Wartebereich.
- Zahnunfälle: Schnelle Hilfe und schonende Rettung ausgeschlagener Zähne.

„Unser Ziel ist es, dass Ihr Kind gern zum Zahnarzt kommt – ohne Angst, aber mit Vertrauen. Dafür gehen wir behutsam auf jedes Kind ein und nehmen uns die Zeit, die es braucht.“
Warum ist es wichtig, dass Kinder frühzeitig zum Zahnarzt gehen?
„Milchzähne sind doch nicht so wichtig – die fallen ja eh aus.“ Ein Mythos, dem wir leider immer noch begegnen. Richtig ist: Milchzähne legen den Grundstein für die Zahngesundheit Ihres Kindes:
- Sie sorgen dafür, dass bleibende Zähne den richtigen Platz finden.
- Sie beeinflussen die Sprachentwicklung.
- Milchzähne sind wichtig fürs Kauen und Essen.
Doch gesunde Milchzähne sind nur die halbe Miete. Mindestens genauso wichtig ist, dass Ihr Kind den Zahnarztbesuch als positives Erlebnis wahrnimmt. Denn: Wer von klein auf Vertrauen zum Zahnarzt aufbaut, bleibt ein Leben lang entspannt – auch wenn es mal ein Loch zu füllen gibt.
Worauf achtet Ihr Zahnarzt für Kinder?
Was wir in der Kinderzahnheilkunde frühzeitig erkennen können:
- Karies im Milchgebiss: Unbehandelte Milchzahnkaries kann Schäden an den bleibenden Zähnen verursachen.
- Zahn- und Bissfehlstellungen: Früh erkannt, können Fehlstellungen oft einfach korrigiert werden.
- Tipps zur Zahnpflege: Unser Prophylaxeteam zeigt Kindern spielerisch, wie sie ihre Zähne richtig putzen.
Gut zu wissen: Viel Verständnis für Kinder und Eltern
Ihr Kind ist ein Zahnputzmuffel? Wir wissen, wie stressig es sein kann, eine gute Zahnputzroutine zu entwickeln. Manchmal hilft ein wenig Motivation von außen: Unser Team spornt Ihr Kind spielerisch zum richtigen Zähneputzen an. Und Sie können uns jederzeit nach Tipps und Tricks für die Zahnpflege daheim fragen.

Wann sollte Ihr Kind das erste Mal zum Zahnarzt?
Der erste Zahnarztbesuch ist ein ganz besonderer Moment. Viele Eltern sind unsicher, wann sie mit ihrem Kind zum Zahnarzt gehen sollten. Wir empfehlen, den Zahnarztbesuch ab dem ersten Milchzahn als feste Routine im Alltag zu verankern. Gern können Sie Ihr Kind bereits früher zu Ihren eigenen Vorsorgeterminen mitbringen. So lernen die Kleinen die Atmosphäre in der Zahnarztpraxis ganz spielerisch kennen.
Die erste Kontrolle in der Zahnarztpraxis
Die erste Untersuchung soll für Ihr Kind ein positives Erlebnis sein. Deshalb bitten wir immer um eine geplante Terminvereinbarung für Ihr Kind. Nur so haben wir die Zeit, behutsam und spielerisch vorzugehen und Ihr Kind langsam an die Untersuchung heranzuführen:
- Begrüßung in entspannter Atmosphäre: Ihr Kind erkundet die Praxis und lernt uns kennen.
- Neugier wecken: Wir zeigen Zahnarztinstrumente und erklären, was sie tun. Ihr Kind darf alle selbst in die Hand nehmen.
- Kindgerechte Untersuchung: Wir schauen vorsichtig in den Mund, ohne Druck oder Zwang.
- Fragen stellen und spielerisch lernen: Ihr Kind darf alles fragen, was es interessiert.
Lob und Motivation: Wenn die Untersuchung klappt, gibt es eine kleine Belohnung aus unserer Schatzkiste. Für besonders mutige Leistungen stellen wir eine Urkunde aus.
Ein guter Start ist die Basis für gesunde Zähne. Vereinbaren Sie jetzt den ersten Zahnarzttermin für Ihr Kind. Wir freuen uns darauf, Sie und Ihr Kind kennenzulernen:

Gibt es eine spezielle Prophylaxe für Kinder?
Kinderzähne benötigen besondere Aufmerksamkeit, denn Milchzähne sind empfindlicher als bleibende Zähne. Deshalb gehört eine regelmäßige Prophylaxe von Anfang an zu den wichtigsten Maßnahmen in der Kinderzahnheilkunde:
- Wir zeigen etwa Schwachstellen beim Putzen im Spiegel, indem wir die Zähne mit einem speziellen Mittel anfärben.
- Außerdem reinigen wir die Zähne schonend und üben den Umgang mit Zahnseide und Interdentalbürstchen.
Der Fokus liegt auf der spielerischen Motivation zur Zahnpflege sowie auf präventiven Maßnahmen wie Fissurenversiegelung und Fluoridierung.
Als besondere Motivation gibt es unseren Kinderprophylaxeclub vom sechsten bis 17. Lebensjahr. Hier erhalten Ihre Kinder altersgerechte Geschenke aus unserer Schatzkiste, wenn sie regelmäßig zur Kontrolle kommen oder besonders mutig sind.
Ausführliche Informationen zur Zahnvorsorge für Kinder erhalten Sie hier:

Zahn- und Bissfehlstellungen frühzeitig erkennen
Milchzähne haben eine wichtige Aufgabe: Sie bereiten den Weg für die bleibenden Zähne. Doch was passiert, wenn Milchzähne fehlen oder frühzeitig ausfallen? In unserer Zahnarztpraxis in Kaufbeuren achten wir bereits bei den ersten Kontrollen darauf, ob Fehlstellungen vorliegen.
Auch beim Wechsel vom Milchgebiss zu den bleibenden Zähnen kommt es darauf an, die Entwicklung regelmäßig zu überprüfen. In dieser Phase können Engstände, fehlende Zähne oder Zahnwanderungen entstehen, die später zu größeren Problemen führen können.
Worauf wir bei der Kontrolle achten:
- Zahnengstände oder große Lücken: Stehen die Zähne zu dicht oder gibt es zu viel Platz im Gebiss?
- Kreuzbiss, Überbiss oder Unterbiss: Passt der Oberkiefer zum Unterkiefer und ist genügend Platz für die bleibenden Zähne da?
- Schiefe Zahnstellungen: Ist die Zahnreihe gerade oder kippen einzelne Zähne?
- Schluckmuster: Bei einem sogenannten viszeralen Schluckmuster drückt die Zunge die Zähne nach vorn. In diesem Fall überweisen wir zum Logopäden, um ein normales Schluckmuster einzuüben.
Ist eine kieferorthopädische Behandlung notwendig? Falls wir Auffälligkeiten entdecken, überweisen wir Ihr Kind zur weiteren Abklärung an einen Kieferorthopäden.
Zahnunfall? So reagieren Sie richtig
Kinder sind neugierig, aktiv und manchmal auch ein wenig waghalsig. Ob beim Spielen, beim Sport oder einfach im Alltag: Ein Sturz oder ein Schlag auf den Mund kann schnell passieren. Dabei können Zähne ausgeschlagen, gelockert oder abgebrochen werden.
In solchen Momenten ist es wichtig, dass Sie als Eltern ruhig bleiben und wissen, was zu tun ist. Denn: Viele Zähne können wir retten, wenn Sie schnell und richtig handeln.
Was tun bei einem Zahnunfall?
- Ruhe bewahren: Ihr Kind benötigt jetzt primär Ihre Unterstützung. Versuchen Sie, Panik zu vermeiden.
- Zahn in H-Milch oder Zahnrettungsbox aufbewahren: Falls ein Zahn ausgeschlagen wurde, legen Sie ihn in eine Zahnrettungsbox (erhältlich in Apotheken) oder in H-Milch. Das erhöht die Chance, den Zahn zu retten. Fassen Sie den Zahn dabei unbedingt oben und nicht an der Wurzel an. Kühlen Sie die Wunde.
- Kontaktieren Sie uns sofort: Wir kümmern uns um einen schnellen Termin, um den Zahn zu untersuchen und eine geeignete Behandlung einzuleiten.
Gut zu wissen: Auch bei gelockerten oder abgebrochenen Zähnen sollten Sie uns so schnell wie möglich kontaktieren. Oft können wir den Zahn stabilisieren und Folgeschäden verhindern. Gemeinsam besprechen wir, welche regelmäßigen Traumanachsorgetermine nötig sind.
Zahnunfall außerhalb der Sprechstundenzeiten? Falls ein Unfall am Abend oder Wochenende passiert, wenden Sie sich an den zahnärztlichen Notdienst. Kontaktinformationen finden Sie hier:
Antworten auf häufige Fragen zum Kinderzahnarzt
Wie oft sollte mein Kind zum Zahnarzt?
Wir empfehlen den ersten Zahnarztbesuch, sobald der erste Milchzahn durchgebrochen ist. Das passiert meist zwischen dem sechsten und achten Lebensmonat. Danach sollte Ihr Kind alle sechs Monate zur Kontrolle kommen. So können wir sicherstellen, dass sich das Gebiss gesund entwickelt und Zahnprobleme frühzeitig erkannt werden. Diese regelmäßigen Besuche helfen außerdem dabei, dass Ihr Kind den Zahnarztbesuch als ganz normale Routine erlebt.
Was tun, wenn mein Kind beim Zahnarzt nicht den Mund öffnen möchte?
Das passiert häufiger, als Sie denken. In solchen Fällen nehmen wir uns besonders viel Zeit, um das Vertrauen Ihres Kindes zu gewinnen. Wir gehen Schritt für Schritt vor und erklären alles spielerisch. Manchmal reicht ein mutmachendes Kuscheltier im Arm (gibt es auch bei uns in der Praxis). Zudem zeigen wir Modelle, an denen Ihr Kind selbst untersuchen kann. Und es gibt einen kleinen Spiegel als Geschenk für zu Hause. So können Sie mit Ihrem Kind das Öffnen des Mundes üben.
Wichtig: Wir üben keinen Druck aus. Manchmal braucht es einfach einen zweiten Termin, und das ist völlig in Ordnung.
Muss ich als Elternteil während der Behandlung dabei sein?
In der Regel dürfen Sie selbstverständlich während der gesamten Behandlung dabei bleiben. Manche Kinder sind jedoch aufgeschlossener, wenn sie allein mit der Zahnärztin sind – insbesondere ältere Kinder und Jugendliche. Wir entscheiden gemeinsam, was in der jeweiligen Situation das Beste für Ihr Kind ist.
Schadet ein Schnuller den Zähnen meines Kindes?
Ein Schnuller kann tatsächlich zu Zahnfehlstellungen führen, wenn Ihr Kind diesen zu lange verwendet. Vor allem nach dem dritten Lebensjahr sollten Sie versuchen, den Schnuller langsam abzugewöhnen. Anhand des Bisses können wir Ihnen eine Einschätzung geben, wie dringend eine Abgewöhnung ist. Gern stehen wir mit Tipps zur Seite, wie das ganz ohne Stress klappt.
Ist es schlimm, wenn mein Kind einen Milchzahn verloren hat?
Wenn ein Milchzahn durch einen Unfall oder Karies vorzeitig ausfällt, prüfen wir, ob ein Platzhalter nötig ist. Dieser sorgt dafür, dass der bleibende Zahn später ausreichend Platz hat und sich das Gebiss korrekt entwickelt.
Sie haben weitere Fragen? Vereinbaren Sie einen Termin für eine persönliche Beratung: