Für ein Leben im Gleichgewicht

CMD-Behandlung in Kaufbeuren:
Schmerzen im Körper – oft liegt die Ursache im Kiefer

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Manchmal fühlt es sich an, als würde der Schmerz den ganzen Körper durchziehen. Rückenschmerzen, die bis in die Beine strahlen. Nackenverspannungen, die nicht locker lassen. Und immer wieder diese Kopfschmerzen. Vielleicht haben Sie schon einiges versucht: Orthopäden, Schmerzmittel, Therapien. Aber nichts hilft wirklich?

Die Ursache könnte in Ihrem Kiefer liegen: Die sogenannte craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) wird oft übersehen. Dabei löst sie genau diese diffusen Schmerzen aus – Beschwerden, die scheinbar keinen Ursprung haben.

Typische Symptome einer CMD:

  • Kopfschmerzen oder Migräne.
  • Nacken-, Schulter- oder Rückenschmerzen.
  • Tinnitus oder Rauschen im Ohr.
  • Kiefergelenkknacken oder -schmerzen.
  • Verspannungen, die nicht verschwinden.

Finden Sie Ihre Beschwerden hier wieder? Dann kann sich ein Besuch in Ihrer Zahnarztpraxis lohnen.

„Viele Menschen denken bei Rückenschmerzen oder Verspannungen nicht an den Zahnarzt. Dabei steckt der Kiefer oft hinter den Beschwerden. Deshalb achten wir bei Kontrolluntersuchungen darauf, Anzeichen einer CMD frühzeitig zu erkennen. Ein kleines Screening kann oft den entscheidenden Unterschied machen.“

Dr. Franziska MeierZahnärztin

Was ist eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)?

Manchmal reicht ein kleiner Auslöser – und plötzlich gerät alles durcheinander. Ein Zahn, der nicht perfekt auf seinen Gegenspieler trifft. Ein verspannter Muskel am Kiefergelenk. Was zunächst harmlos erscheint, kann eine Kettenreaktion im gesamten Körper auslösen: Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen. Häufig treten die Beschwerden ohne erkennbare Ursache auf.

Das Kiefergelenk ist eng mit der Muskulatur von Nacken, Schultern und Rücken verbunden. Gerät der Biss aus dem Gleichgewicht, wirkt sich das auf den gesamten Bewegungsapparat aus. Die Folge? Schmerzen, die wandern: vom Kopf bis in die Beine.

CMD-Symptome: So erkennen Sie die Anzeichen

Die craniomandibuläre Dysfunktion ist eine Erkrankung mit 1000 Gesichtern. Deshalb bleibt sie häufig lange unentdeckt.

Häufig treten folgende Symptome auf:

  • Verspannungen in der Kaumuskulatur.
  • Kiefergelenkknacken beim Öffnen oder Schließen des Mundes.
  • Zähneknirschen oder Pressen – besonders nachts.
  • Nacken- und Rückenschmerzen, die keinen anderen Auslöser haben.
  • Kopfschmerzen oder Migräne, die auf keine andere Behandlung ansprechen.
  • Ohrensausen oder Tinnitus.

Viele dieser Symptome können auch andere Ursachen haben, weshalb der Weg zur Diagnose für Betroffene häufig lang ist.

Sie erkennen sich wieder? Lassen Sie uns gemeinsam die Ursache finden. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin in unserer Praxis in Kaufbeuren:

Was ist eine Funktionsanalyse?

Eine minimale Fehlstellung im Kiefergelenk kann eine Kettenreaktion im gesamten Körper auslösen. Genau hier setzt die Funktionsanalyse beim Zahnarzt an: Sie hilft, Fehlbelastungen und muskuläre Verspannungen zu identifizieren. Dabei betrachten wir das gesamte Kausystem und seinen Einfluss auf den Bewegungsapparat.

So läuft die Funktionsanalyse bei uns ab

Die Funktionsanalyse erfolgt bei uns in mehreren aufeinander abgestimmten Schritten. Dabei passen wir das genaue Vorgehen immer individuell an Sie an:

  • Manuelle Untersuchung von Kiefer und muskulärem Status
    Bei Verdacht auf eine CMD prüfen wir die Beweglichkeit des Kiefergelenkes sowie den Zustand der umgebenden Muskulatur. Gibt es Blockaden, Knackgeräusche oder Schmerzen beim Öffnen und Schließen des Mundes? Sind bestimmte Muskelgruppen dauerhaft verspannt? Die manuelle Analyse gibt erste Hinweise auf mögliche Fehlfunktionen. Diesen sogenannten CMD-Kurzbefund nach Ahlers führen wir ohne spezielle Instrumente und technische Hilfsmittel durch.
  • Weiterführende Diagnostik
    Bei Auffälligkeiten führen wir weitere Tests durch, um das Ergebnis zu überprüfen. Diese Tests stimmen wir individuell auf Sie ab.
  • Bildgebende Verfahren: Röntgen des Kiefergelenkköpfchens
    In einigen Fällen ergänzen wir die Funktionsanalyse durch ein Röntgenbild des Kiefergelenkköpfchens, um Veränderungen am Gelenk sichtbar zu machen. Dies hilft uns, strukturelle Probleme wie Arthrosen oder Fehlstellungen zu erkennen und auszuschließen.

Diagnose und weitere Therapie
Zum Schluss zeigen wir Ihnen die Ergebnisse der Funktionsanalyse und besprechen das weitere Vorgehen.

CMD-Therapie: Der Weg zurück ins Gleichgewicht

Die Behandlung einer CMD richtet sich immer nach dem individuellen Beschwerdebild. Aufbauend auf die Ergebnisse der Funktionsanalyse entwickeln wir einen persönlichen Therapieplan für Sie.

CMD: Aufbissschiene entlastet den Kiefer

Eine individuell angepasste Aufbissschiene ist häufig der erste Schritt in der CMD-Therapie. Sie entlastet die Kiefergelenke, reduziert den Druck auf die Kaumuskulatur und verhindert nächtliches Zähneknirschen oder Pressen. Dadurch können sich Muskeln entspannen, und Schmerzen im Kiefer, Nacken und Kopfbereich nehmen ab.

Zusammenarbeit mit Osteopathen und Manualtherapeuten

Eine CMD betrifft oft den gesamten Bewegungsapparat. Deshalb arbeiten wir eng mit Osteopathen und Manualtherapeuten zusammen, um den Körper ganzheitlich ins Gleichgewicht zu bringen. Gerade bei Nacken-, Rücken- oder Beckenproblemen kann diese Zusammenarbeit entscheidend sein.

Übungen zur Entspannung der Kaumuskulatur

Wir geben Ihnen gezielte Übungen, die helfen, Ihre Kaumuskulatur zu entspannen. Dabei identifizieren wir Störkontakte und entfernen diese, wenn möglich. Oft lässt sich damit schon im Alltag viel erreichen: zum Beispiel durch bewusste Lockerung des Kiefers oder Massagen der verspannten Muskeln.

Behandlung von Stress als Auslöser

Stress spielt bei vielen CMD-Patienten eine große Rolle. Deshalb betrachten wir nicht nur den Kiefer, sondern auch mögliche Stressfaktoren, die das Zähneknirschen und die Verspannungen verstärken. Wir helfen Ihnen dabei, diese Auslöser zu erkennen und zu reduzieren.

Wie lange dauert eine CMD-Therapie?

Die Dauer der Behandlung hängt davon ab, wie stark das Beschwerdebild ausgeprägt ist. Manche Patienten spüren schon nach wenigen Wochen eine deutliche Verbesserung. Andere benötigen etwas mehr Zeit, um ihre Beschwerden vollständig in den Griff zu bekommen.

In den meisten Fällen ist es erforderlich, dass Sie Ihren Lebensstil ändern, Ihre Sportgewohnheiten anpassen und Übungen gegen Stress anwenden. Wir geben Ihnen Tipps für das Stressmanagement und zeigen Ihnen, was EFT-Tapping ist und wie es in akuten Stresssituationen helfen kann.

„Eine CMD-Therapie ist sehr individuell. Deshalb erstellen wir mit viel Sorgfalt einen Therapieplan, den wir exakt auf Sie abstimmen. In regelmäßigen Kontrollterminen prüfen wir, ob wir auf dem richtigen Weg sind.“

Dr. Franziska MeierZahnärztin

Wann ist eine Bisshebung oder Bisserhöhung nötig?

Ihr Biss ist der Schlüssel zu einem gesunden Kiefer und zu mehr Wohlbefinden. Ist der Biss verschoben, gerät oft der ganze Körper aus dem Gleichgewicht. Mit einer Bisshebung bringen wir Ihre Zähne und Ihr Kiefergelenk zurück in Balance.

Insbesondere, wenn Sie stark mit den Zähnen knirschen, kann der Abrieb zu verkürzten und beschädigten Zähnen führen. Aber auch eine Kieferfehlstellung oder fehlende Zähne können den Biss negativ beeinflussen.

Mit einer Bisshebung passen wir Ihre Zähne so an, dass der Oberkiefer wieder perfekt auf dem Unterkiefer steht. Dabei setzen wir auf Kronen, Brücken (auf Implantaten), Veneers und Tabletops:

  • Zu Beginn erstellen wir ein hochwertiges Provisorium, das die Form und Farbe Ihrer zukünftigen Zähne hat. Dieses Provisorium tragen Sie über mehrere Wochen bis zu einigen Monaten. In dieser Zeit können Sie den neuen Biss ausprobieren, und wir nehmen Anpassungen vor, bis alles perfekt sitzt.
  • Sobald wir sicher sind, dass Ihr neuer Biss funktionell und ästhetisch perfekt ist, fertigen wir Ihren individuellen Zahnersatz an. Dabei setzen wir auf Kronen, Brücken, Veneers oder substanzschonende Tabletops – je nach Bedarf.
  • Auch nach der Behandlung bleiben wir an Ihrer Seite: In regelmäßigen Kontrollterminen prüfen wir, ob der Zahnersatz optimal sitzt. Kleinere Korrekturen sind jederzeit möglich, um den langfristigen Erfolg Ihrer Bisshebung sicherzustellen.

Leben Sie mit einer Zahnlücke? Fehlender oder schlecht sitzender Zahnersatz können CMD-Beschwerden auslösen. Deshalb prüfen wir bei jeder Zahnersatzbehandlung, ob Ihr Kiefer optimal in Balance ist: mit einem CMD-Kurzscreening. Hier finden Sie mehr Informationen:

Was tun bei einer CMD? Antworten auf häufige Fragen

Welcher Arzt hat Erfahrung mit der CMD-Behandlung?

Die CMD betrifft sowohl den Kiefer als auch den Bewegungsapparat. Der Zahnarzt ist dabei der wichtigste Ansprechpartner. In der Praxis Dr. Franziska Meier arbeiten wir zudem eng mit Osteopathen, Manualtherapeuten, Orthopäden und Ihrem Hausarzt zusammen, um Ihre Beschwerden ganzheitlich zu lösen.

Was kostet eine Funktionsanalyse beim Zahnarzt?

Die Kosten für eine Funktionsanalyse hängen von der Art der Untersuchung und dem Umfang der Diagnose ab. In vielen Fällen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen ein Kurzscreening. Umfangreichere Untersuchungen sind in der Regel privat zu zahlen.

Wir erstellen Ihnen vor jeder Behandlung einen transparenten Kostenvoranschlag und beraten Sie, welche Leistungen Ihre Krankenkasse übernimmt.

Ist eine CMD heilbar?

Eine CMD ist eine komplexe Funktionsstörung, die viele verschiedene Ursachen haben kann. Eine vollständige Heilung hängt davon ab, wie früh die Diagnose gestellt wird und wie konsequent die Behandlung erfolgt. Mit einer individuell angepassten CMD-Therapie, zum Beispiel durch eine Aufbissschiene oder Bisshebung, lassen sich die meisten Beschwerden jedoch deutlich lindern oder sogar vollständig beheben.

Wichtig ist eine dauerhafte Anpassung des Lebensstils an die Kompensationsfähigkeit und Gegebenheiten Ihres Körpers. Nur so kann dieser optimal und dauerhaft in der Balance bleiben. Ein „weiter so“ wie in Zeiten mit Schmerzen führt immer wieder zu Schmerzen.

Sie haben weitere Fragen? Vereinbaren Sie direkt Ihren unverbindlichen Beratungstermin in unserer Praxis in Kaufbeuren: